Unfreiwillige Fusion setzt Innovation frei

Mit Anfang November 2015 war es soweit. Der Fusionsprozess der drei arbeitsmarktpolitischen Einrichtungen im Vorarlberger Oberland wurde formell und feierlich vollzogen. Veranlasst durch einen Rechnungshofbericht waren die Geschäftsführer und Eigentümer mit einem heiklen Auftrag konfrontiert. Wie macht man aus drei Organisationen (ABF, ABO, Aqua Mühle) ein gemeinsames Unternehmen? Erst der klare Fokus auf die Zielgruppen zeigte eine attraktive Perspektive auf. Menschen die Langzeitarbeits sind bis hin zu Personen mit psychischen Erkrankungen sollen bei einem solchen Schritt durch die Aufhebung von Grenzen profitieren können. Ein hoher Anspruch für einen Fusionsprozess der von außen angestoßen wird.
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Unternehmer ersetzte Betriebsrat durch Verantwortung der MitarbeiterInnen!

Der niederländische Unternehmer Gerard Endenburg entwickelte in seinem Elektronikunternehmen ein Modell der Mitarbeitereinbindung, dass in seiner Folge den Betriebsrat obsolet gemacht hat. Das Unternehmen ist damit nicht allein geblieben, inzwischen gibt es viele Nachahmer. Solcherart gestaltete Unternehmen behalten ihre Linienstrukturen für das Alltagsgeschäft, ergänzen aber beispielsweise Bereichsstrukturen mit Gremien aus allen BereichsmitarbeiterInnen, die gemeinsam für ihren Bereich, über Strategie, Budget, Qualitätssicherung, Personal, etc. entscheiden. MitarbeitervertreterInnen sitzen stimmberichtigt gemeinsam mit der Bereichsleitung in der BereichsleiterInnenbesprechung. Das Unternehmen wurde damit sehr effizient.
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Kooperation – plötzlich hierarchiefreie Zone!?

Mit der Entscheidung für ein Kooperationsmodell haben drei Organisationen ein Netzwerk etabliert, also einen hierarchiefreien Raum geschaffen. Das klingt zunächst trendy, aber es bedeutet auch, auf funktionierende bekannte und herkömmliche Lösungsmuster und eine bewährte Reduktion von Komplexitätsbewältigung – nämlich hierarchische Entscheidungen – zumindest teilweise zu verzichten. Entscheidungsprozesse müssen folglich anders gestaltet werden, aber wie?
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Seelsorgevielfalt statt Priestermangel

Ein Changeprozess im kirchlichen Kontext

Die Fachstelle Altenseelsorge der Diözese Innsbruck feiert das 10 Jahresjubiläum. Als Geburtshelfer gratulieren wir sehr herzlich, freuen uns über die bisherigen Entwicklungen und wünschen euch immer genügend erfrischende Impulse und einen langen Atem.
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Plötzlich Changemaker

Es war ein Donnerstag Mittag im April 2014. Wir saßen beim Mittagessen vor einer Klausur von drei konkurrierenden Organisationen, die seit mehreren Jahren kooperieren. Da erzählt der Geschäftsführer einer der Organisationen, er hätte meinen Namen (Gernot Jochum-Müller) auf der Landkarte der 200 wichtigsten Changemaker Österreichs gelesen. Ich war einigermaßen erstaunt, was unseren Kunden nicht daran hinderte, mir herzlich zu dieser Anerkennung zu gratulieren. Inzwischen habe ich auch selbst nachgelesen und weiß jetzt, dass diese Changemaker zwar wichtige Entwickler, aber (noch) nicht ausreichend vernetzt sind.
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